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Seligenstadts Wehrführer Tobias Herr blickt auf das Jahr 2015 zurück

Dass sich das Tätigkeitsfeld der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert hat, ist seit langem keine Neuigkeit. Bestimmten vor 30 Jahren über fünfzig Prozent der Einsatzzahlen Brände aller Art, so wurden diese mit einem viel größeren Anteil von sogenannten technischen Hilfeleistungen abgelöst. Tobias Herr, Wehrführer in der Einhardstadt, eröffnete mit dieser Gegenüberstellung die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Seligenstadt.

Viel mehr im Argen liegt ihm, dass die Brandschützer zu dreißig Prozent mehr Einsätzen, in Summe 179, gerufen wurden als im Jahr zuvor und mehr und mehr zum 24/7 Dienstleister der Bevölkerung werden. Steigende Einsatzzahlen auf der einen Seite, sinkende Personalzahlen auf der anderen Seite – diese beiden Dinge passen nach Ansicht von Herr nicht zusammen, weshalb die Seligenstädter auch in 2015, die seit zwei Jahren laufende Werbekampagne „Team-F – Hier kannst du was erleben“ zur Akquise neuer Mitglieder, erfolgreich fortführten. Die neun aktiven Frauen und 51 Männer erhielten im vergangene Jahr, im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit, drei neue Gesichter. Auf diese ist der Wehrführer sehr stolz und fühlt sich in den Bemühungen seiner Wehr bestätigt.

Um den gewachsenen Belastungen gerecht zu werden, erhielt auch im abgelaufenen Jahr, die umfangreiche Aus- und Fortbildung eine bedeutende Rolle. So wurden zahlreiche Lehrgänge an der Feuerwehrschule in Kassel und im Kreis Offenbach absolviert, aber auch die körperliche Fitness für den Brandeinsatz in Rödermark unter Beweis gestellt.

Tobias Herr, welcher seit zwei Jahren die Geschicke der Brandschützer leitet, gab in seinem Bericht auch Einblicke in die Zukunft der Feuerwehr Seligenstadt. So steht in diesem Jahr die Beschaffung eines sogenannten Kleinalarmfahrzeuges an, aber auch die Vorplanungen für zwei weitere neue Fahrzeuggenerationen werden anlaufen und dafür sorgen, dass den Ehrenamtlern so schnell nicht langweilig wird.

Denn auch der Feuerwehrverein leistete im vergangenen Jahr viel. So wurde in 2015 das Vereinsjahr traditionell mit der Neujahrwanderung eröffnet, bevor es in die fünfte Jahreszeit ging, erläuterte erster Vorsitzende Gunther Schmidt in seinem Rückblick. Erfolgreich gestartet und bereits abgeschlossen, wurde das lang ersehnte Projekt einer Dachterrasse. Mit dem Arbeitseinsatz von unzähligen Helfern wurde das Sommerdomizil innerhalb von nur einer Woche fertiggestellt, sodass sich pünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen ausspannen ließ, denn fast schon fließend wurde routiniert das jährliche Sommerfest rund um das Feuerwehrhaus mit neuer Musikauswahl ausgerichtet. Über das gesamte Jahr hinweg, veranstaltete oder unterstützte der Verein zudem Veranstaltungen oder Projekte zur Förderung der Kameradschaft, weshalb der Vorstand am Jahresende auf eine deutlich motivierte Mannschaft und deren Angehörige zurückgreifen kann.

Von der Arbeit des Fördervereins profitieren auch die jüngsten Feuerwehrfrauen und –Männer der Einhardstadt. Bevor Clemens Hirschfeld als neuer Leiter der Jugendfeuerwehr ins Amt gewählt wurde, berichtete Philipp Albert aus zwanzig fünfzehn, welches nach dem großen Jubiläumsjahr spürbar ruhiger verlief. Den 23 Jugendlichen wurden an den Ausbildungsabenden umfangreiches Wissen vermittelt und bei zahlreichen Aktivitäten einiges geboten. So galt wiedermal der fast schon traditionelle Berufsfeuerwehrtag als Höhepunkt, an dem die Nachwuchsbrandschützer einen ganzen Tag lang, bei realistischen Einsatzübungen, ihr Können zeigen konnten.

Abgeschlossen wurde die Versammlung mit den Ehrungen von langjährigen fördernden Mitgliedern. So erhielt Rudolf Post, Heinz Seipel, Horst Walter, Erich Weber sowie die Firma LKS Kronenberger für 25 Jahre, Manfred Kreis, Carl Veith, Michael Beike, Hans-Peter Galster, Robert Kemmerer, Richard Mayer sowie Manfred Schöning für 40 Jahre und Gerhard Kühn, Franz Rückert sowie Hubert Post für 50 Jahre eine Ehrung des Kreisfeuerwehrverbandes Offenbach und des Feuerwehrvereins.

Stadtbrandinspektor Alexander Zöller bedankte sich am Ende bei allen aktiven und passiven Mitgliedern für Ihre Arbeit bzw. Unterstützung im vergangenen Jahr und hofft, dass auch in Zukunft alle Einsatzkräfte gesund und unbeschadet von Ihren Einsätzen zurückkehren.

Langjährige Unterstützung für die Sicherheit in der Einhardstadt: Erste Stadträtin Claudia Bicherl, Vereinsvorsitzender Gunther Schmidt und Stadtbrandinspektor Alexander Zöller danken passiven Mitgliedern des Feuerwehrvereins.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                

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