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Seit Mitte November hat die Feuerwehr Seligenstadt ein neues Fahrzeug im Dienst. Das sogenannte Kleinalarmfahrzeug (kurz: KLAF) ersetzt das aus dem Jahre 1991 stammende TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank). Das Fahrzeug war ein Vorführer TSF-L und wurde durch den Aufbauhersteller Hensel Fahrzeugbau GmbH & Co. KG im württembergischen Waldbrunn auf einem 7,2t IVECO-Daily 70C 21 HD Fahrgestell mit 205 PS und 8-Gang Automatikgetriebe aufgebaut. Hensel hat das Fahrzeug nach dem Konzept des Planungsausschusses für die Bedürfnisse eines KLAF sachgerecht umgebaut.

Ein Haupteinsatzschwerpunkt wird die Verkehrsabsicherung auf der BAB 3 und 45 mit umfangreichem Absperrmaterial und einer auf dem Dach verbauten Absperrtafel sein. Zudem besitzt das Fahrzeug zwischen Fahrerkabine und dem Aufbau einen Lichtmast sowie mehrere tragbare Beleuchtungsgeräte im Geräteraum. Auch bei Wasser- und Sturmschäden kann das Fahrzeug eingesetzt werden. Fest verlastet ist ein Wassersauger im Geräteraum, welcher durch weitere Geräte und Ausrüstung auf Rollcontainer oder Paletten im Heckladeraum mit hydraulischer Laderampe ergänzt werden kann.

Auch wird das KLAF ab sofort als Zugfahrzeug für das Mehrzweckboot dienen, da am Heck eine Rückfahrkamera, Scheinwerfer und eine Anhängerkupplung verbaut wurden. Ebenso rückt der TSF-W Nachfolger zur Ölspurbeseitigung mit bis zu 6 Personen aus. Hier wird ab sofort eine mobile, auf Rollcontainer verlastete Hochdrucklöschanlage mit Wasser- und Bioversaltank zum Einsatz kommen, um schnell, zuverlässig und leicht große Betriebsmittelspuren im Stadtgebiet beseitigen zu können.

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Im Rahmen eines Ausbildungsabends übten die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen den Umgang mit Schaum als Löschmittel an einer Übungsanlage des Kreises Offenbach. Diese ist ein Abbild der originalen Ausrüstung der Feuerwehr, nur in einer kleinen Ausgabe. Taktische Vorgehensweisen, wie auch verschiedene Arten von Schaum können anschaulich simuliert werden und der Umgang kann trainiert werden. So konnte sich im Laufe des Abends jeder mit dem „kleinen Gerät“ vertraut machen und erfolgreich den Übungsbrand löschen. 

 

 

Eine neue Heckbeklebung der Einsatzfahrzeuge hat die Feuerwehr Seligenstadt der Stadträtin Claudia Bicherl vorgestellt.

Wie schon oft in den Medien berichtet wurde, haben die Rettungskräfte bei Unfällen auf der Autobahn oft große Probleme, schnell an die Einsatzstelle zu gelangen, weil die Autofahrer keine Rettungsgasse bilden. Oft wird die Rettungsgasse von den Autofahrern wieder "zu gemacht" nachdem ein Einsatzfahrzeug durch gefahren ist.

Um die Fahrer im Stau auf ihre Pflicht hinzuweisen, die Rettungsgasse auch nach dem Passieren der ersten Rettungsfahrzeuge offen zu halten, hat die Feuerwehr Seligenstadt die Fahrzeuge, welche auf die Autobahn fahren mit einem zusätzlichen Hinweis beklebt.

Die Idee hinter der neuen Beklebung kommt unter anderem von der Feuerwehr Fürstenwalde Spree aus Brandenburg. Diese hatte sich Aufgrund massiver Probleme auf der Autobahn diese Beklebung einfallen lassen.

Da zum Ausrückebereich der Feuerwehr Seligenstadt die Autobahnen  A 3 und A 45 gehört, haben die Einsatzkräfte immer wieder mit einer fehlenden Rettungsgasse zu kämpfen, wodurch wertvolle Zeit zur Rettung verloren geht.

Autofahrer sind sogar gesetzlich dazu verpflichtet eine Rettungsgasse zu bilden. Ausschlaggebend ist hier der Paragraph 11, Abs. 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Dieser lautet seit dem 1. Januar 2017:

„Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich die Fahrzeuge im Stillstand befinden, müssen diese Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußersten linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden.“

Autofahrer, die es versäumen, eine Rettungsgasse zu bilden, können mit einem Bußgeld von 20 Euro belegt werden. Sie begehen eine Ordnungswidrigkeit nach Paragraph 49, Abs. 1 Nr. 11 der StVO.        Der Grundsatz lautet daher:

Fahren Sie auf dem linken Fahrstreifen, so weichen Sie nach links aus. Sind Sie auf einem der übrigen Fahrstreifen unterwegs, so fahren Sie nach rechts.

Wichtig: Auch wenn das erste Einsatzfahrzeug die Rettungsgasse passiert hat, darf die Rettungsgasse noch nicht geschlossen werden. Weitere Einsatzfahrzeuge können folgen. Auch der Abschleppdienst muss sich oft nach einem Unfall mühsam einen Weg durch den Stau bahnen. Je schneller dieser jedoch am Unfallort ist und die verunfallten Fahrzeuge beseitigen kann, umso schneller kann die Polizei den Verkehr wieder frei geben, was letztlich im Interesse aller im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer sein sollte.

 

Im Rahmen der ersten gemeinsamen Ausbildung der Feuerwehren der Stadt Seligenstadt fand eine Großübung an der Don-Bosco-Schule in Seligenstadt Klein-Welzheim statt.

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Erfolgreich haben 17 Feuerwehrfrauen und -männer die vergangenen zwei Samstage einen CSA-Lehrgang (Chemikalienschutzanzug) am Standort Seligenstadt absolviert. Die Ausbildung ist Bestandteil der überörtlichen Zusammenarbeit im Ostkreis Offenbach mit den Feuerwehren Mainhausen, Seligenstadt und Hainburg.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer.

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